Jetzt die doppelte Dosis. ElektroWorship aus der Dose.

Eins muss man dem Team um Dennis Thielmann lassen. Er kennt sich aus mit dem was gerade Mainstream ist. Autotune, schnelle Beats, elektro Bretter. Die Rede ist von „Feiert Jesus! Energy 2“ und die Rezension kommt ein wenig spät, da die Platte schon letztes Jahr herauskam und sie erst jetzt mal gekauft hab. Hab mich ja lange nicht getraut. Aber christliche Musik verfliegt nicht und Elektro Worship kann man eh er sammeln, weil er on demand immer noch schwer zu finden ist. Daher gibt es ja unseren Webradio Stream auf laut.fm.

Aber jetzt noch genauer zu der Platte. Die Qualität der Produktion und die Auswahl der Songs ist sehr gut .Das sind zwar Worshipsongs die ich schon tausend mal gehört hab, aber in neuem Gewand, wirklich nicht schlecht.

Komisch finde ich das Gefühl, dass es leider immer noch so ein bisschen billig klingt. Verglichen mit den Soul Survivor remixed CDs.  Woran das liegt, fällt mir leider nicht wirklich auf. An dieser Stelle muss die christliche Musikszene in Deutschland noch ein wenig zulegen, insbesondere im Dance- und Elektrobereich. Everlasting God klingt am Anfang voll nach „My Humps“ von den Black Eyed Peas.

Die Geschwindigkeiten der Tracks sind zur knappen Hälfte unter 101 Beats per Minute und das macht sie doch sehr ruhig. Die vier Tracks in 120 BPM sehen so aus, als wenn man die Standardgeschwinidgkeit in Logic einfach nicht geändert hätte. Die beiden 130 BPM Songs sind leider für christliche Musik irgendwie unvorteilhaft.

Alles in allem plätschert die Platte vor sich hin und ist wenig clubtauglich durch die langsamen (< 120 BPM) und die kurzen Songs (ø 4 min). Das potenzial ist aber enorm. Nur der letzte Schliff um noch kommerzieller zu werden und das Marketing für den Rest der Welt fehlt, um mit der Musik auch nicht-Christen zu erreichen. Und warum kommt der Name Jesus so selten in modernen Worship Songs vor?

Verratet mir mal, wie Ihr die Platte findet. Kommentiert mir mal woran es liegen könnte, dass ich das Gefühl habe,  dass christliche deutsche electro Musik noch so ein bisschen billig klingt.

Ein Gedanke zu „Jetzt die doppelte Dosis. ElektroWorship aus der Dose.“

  1. …was mir am meisten auffiel: dass der Gesang im Vergleich zum Rest ziemlich laut ist. Vielleicht liegt es daran? So klingt es eben „mehr nach Liedern als nach Musik“.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s